Di 23 Okt 2007
Noch immer gehört das Sparbuch zu des Deutschen Lieblingsanlageformen, obwohl man im Zusammenhang mit einem Sparbuch im Grunde nicht von einer Geldanlage sprechen kann. Grund hierfür ist die sehr geringe Verzinsung, welche nicht einmal einen Inflationsausgleich schafft und somit letztendlich sogar zu einem Verlust führt. Dies erklärt sich aus der Differenz zwischen Zinsgewinn und Inflationsrate. Während ein Sparbuch in der Regel nicht mehr als 1% Zinsen p.a. erwirtschaftet, beträgt die Inflationsrate in Deutschland bereits seit Jahren mehr als 1%, dieses Jahr wahrscheinlich sogar über 2%. Somit ist der Grad der jährlichen Geldentwertung höher als der Zugewinn durch Zinsen, die Kaufkraft und damit der reale Wert des Ersparten nimmt von Jahr zu Jahr ab.
Ein Tagesgeldkonto dagegen erwirtschaftet derzeit 3-4% Zinsen, die Tagesgeldkonten einiger Direktbanken bringen es sogar auf deutlich über 4%. Somit schafft ein Tagesgeldkonto nicht nur einen Ausgleich zur Geldentwertung, es erwirtschaftet auch einen realen Gewinn darüber hinaus. Dennoch muss der Anleger bei Nutzung eines Tagesgeldkontos keine feste Bindung eingehen, Guthaben kann an jedem Tag in beliebiger Höhe abgezogen werden. Die Verzinsung erfolgt in der Regel ab dem ersten Euro, wobei die Zinszahlung bei vielen Tagesgeldkonten mehrmals im Jahr vorgenommen wird, bei einigen erfolgt diese sogar monatlich. Dadurch sind die Zinsgewinne früher verfügbar und können die Rendite durch den Zinseszins-Effekt noch weiter erhöhen. Ein Tagesgeldkonto Vergleich kann dabei helfen die Konditionen der verschiedenen Tagesgeldkonten zu vergleichen und das richtige Konto für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
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