Die Studentenküche verfolgt drei wichtige Prinzipien: Sie muss günstig sein, einfach sein und schnell zuzubereiten. Studentenküche ist jedoch nicht nur etwas für Studenten. Auch Singles oder ganz „normale“ Menschen, die einfach nicht viel Zeit zur Verfügung haben, können nach diesen Prinzipien kochen. Rezepte der Studentenküche haben neben der Einfachheit und den günstigen Zutaten auch weitere Vorteile. Da Studenten nie viel Zeit haben und immer im Stress sind, benötigen sie eine ausreichende Vitaminzufuhr und sollten möglichst auf Fette verzichten. Denn diese liegen schwer im Magen und machen schlapp. Am besten geeignet sind Kochrezepte mit vielen Kohlenhydraten und Vitaminen, die aber möglichst auf Eiweiß und Fett verzichten. Diese Ernährung bietet nicht nur viel für das Gehirn, sondern sie ist auch noch sehr gesund für den gesamten Körper. Allseits bekannte Rezepte der Studentenküche sind zum Beispiel Schnitzel mit Kartoffelsalat oder die verschiedensten Pastagerichte. Auch die thailändische oder chinesische Küche ist hervorragend zur schnellen Zubereitung geeignet. Die Studentenküche sollte jedoch nicht unter denn weit verbreiteten Vorurteilen betrachtet werden. Denn viele sehen diese Art der Zubereitung als Fast Food oder Junk Food an. Dies ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Auch in der schnellen und einfachen Küche werden frische und gesunde Zutaten verarbeitet. Studentenküche bedeutet auf keinen Fall „Tüte aufreißen“ und erwärmen. Zur Studentenküche gehört auch die Tiefkühlkost. Diese ist zwar ebenfalls teilweise sehr negativ mit Vorurteilen belastet, aber sie kann durchaus auch ihre Vorteile haben. Speisen können auf Vorrat gekocht werden und portionsweise im Tiefkühlschrank eingefroren werden. Bei Bedarf ist das Essen schnell in der Mikrowelle aufgetaut und servierfertig.

M.Winter

mwinter[@]skorbmedia.de

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