Obwohl der Korpus eines Saxophons aus Blech besteht, zählen die Saxophone dennoch zu den Holzblasinstrumenten. Der Grund hierfür liegt in den Saxophonblättern, die den wichtigsten Bestandteil eines Saxophons ausmachen. Diese Saxophon-Blätter bestehen aus Holz. Man nennt ein Saxophon-Blatt auch Rohrblatt, welches durch das Blasen in Schwingung versetzt wird und dadurch Töne erzeugt.

Ein Saxophonblatt wird mittels einer so genannten Blattschraube am Mundstück des Instruments befestigt. Die Bezeichnung Rohrblatt geht auf den Namen der Pflanze Arundo Donax zurück, welcher übersetzt Rohrblatt bedeutet. Die Qualität dieser Saxophon-Blätter ist je nach Anbaugebiet und Klima sehr unterschiedlich. Da es sich bei Holz um einen natürlichen Rohstoff handelt, ist selbst die Qualität der Saxophonblätter in einer Packung unterschiedlich. Ein erfahrener Spieler hat damit jedoch weniger Probleme, denn die meisten Blätter können noch zurechtgefeilt und somit in der Qualität verbessert werden. So wird der Ausschuss in Grenzen gehalten. Es empfiehlt sich auch, ein neues Blatt nur kurz anzuspielen und dieses dann erst einmal wieder ruhen zu lassen. Nach einigen Proben wird sich die Klangqualität um Einiges verbessert haben. Wichtig ist auch die richtige Lagerung der Saxophonblätter. Diese sollten möglichst auf Glasplatten gelegt werden.

Saxophon-Blätter werden in der Regel in Packungen zu 10 Stück angeboten. Man findet sie natürlich in einem gut sortierten Musikgeschäft oder bei speziellen Anbietern im Internet. Hier lohnt sich durchaus ein Vergleich, weil es in Preis und Qualität nicht unerhebliche Unterschiede gibt. Wichtig für die Ausstattung des Saxophons ist neben den richtigen Saxophonblättern auch eine gute Blattschraube, die für optimale Schwingung sorgt. Mit dem richtigen Zubehör steht dem Spaß am Musizieren nichts mehr im Wege.

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