Eine mobile Verbindung zum Internet aufzubauen ist nach fast zehn Jahren UMTS endlich auch für Normalsterbliche bezahlbar geworden. Aber selbst zu einem günstigen Preis hätte vor zehn Jahren keiner daran gedacht, einen mobilen Internettarif zu bestellen. Warum?
Die Netze, die heute dafür sorgen, dass sich jeder von unterwegs ins World Wide Web einwählen kann, waren damals einfach noch nicht vorhanden. Die Mobilfunk-Betrieber haben erst vor ca. fünf Jahren damit angefangen, die Infrastruktur für ihre UMTS Netze aufzubauen. Inzwischen sind die Provider immerhin so weit gekommen, dass deutlich über 50 Prozent der Bevölkerung UMTS Verfügbarkeit haben. Das ist vor allem für solche Leute interessant, die aufgrund mangelnden Ausbaus keinen Zugang zu den Breitband-Netzen im DSL-Bereich haben. Dank dem Datenturbo HSDPA sind nämlich Mobilfunknetze inzwischen vergleichbar schnell geworden wie das Breitband-Festnetz.
Die zunehmende Konkurrenz im UMTS-Bereich sorgt zudem dafür, dass die Preise für die monatlichen Fixkosten eines UMTS Flatrate Anschlusses immmer weiter sinken. Als wichtigste Anbieter in diesem Bereich sind neben dem HSDPA Flatrate-Anbieter Moobicent auch E-Plus (mit Konzerntochter BASE, allerdings nur Standard-UMTS-Speed), Vodafone und T-Mobile zu nennen. Seit Ende 2006 ist auch o2 dabei, ein HSDPA Netz aufzubauen, die Technik ist aber nach wie vor nur in den größten deutschen Städten einsatzbereit.

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