Mi 7 Mai 2008
Haben Sie sich auch schon oft gefragt, was ein Rechtsanwalt in Frankfurt macht? Er hätte ja auch in jeder anderen x-beliebigen Stadt dieses Landes seine Kanzlei eröffnen können. Da fragt man sich schon, ob es unbedingt noch ein weiterer Anwalt in Frankfurt sein musste. Schließlich sind doch die Mieten nicht gerade niedrig und die Kollegenschaft nicht gerade klein. Anderseits hat das Rhein – Main Gebiet natürlich auch seine Vorzüge für einen Anwalt. Gerade Frankfurt liegt günstig für eine Anwaltskanzlei. Mit dem Flugzeug gibt es keinen zentraleren Ort in Deutschland. Der Anwalt wird auch den Frankfurter Hauptbahnhof und seine vielen Verbindungen schätzen. Es kommt natürlich auch darauf an, wo eine Rechtsanwaltskanzlei in Frankfurt angesiedelt ist. Natürlich sind die Innenstadt und das Bankenviertel optimal. Aber auch der Stadtteil Sachsenhausen ist für einen Frankfurter Anwalt aufgrund seiner Nähe zum Gericht ideal gelegen. Für Versicherungsrecht ist Frankfurt vermutlich nicht die deutsche Hauptstadt oder Hochburg, obwohl auch hier viele Versicherungsunternehmen einen Standort haben. Zudem gibt es sechshunderttausend Einwohner, also sechshunderttausend Versicherungsnehmer. Außerdem zählt die nähe zu Wiesbaden, wo sich viele Versicherer und wenig Anwälte für Versicherungsrecht niedergelassen haben. Wenn sich ein Anwalt also auf Versicherungsrecht spezialisiert hat oder gar Fachanwalt für Versicherungsrecht in Frankfurt ist, hat er bestimmt keine ganz verkehrte Wahl getroffen. Und für einen guten Rechtsanwalt ist es egal, ob er Anwalt in Frankfurt oder sonst einer Großstadt ist. Hauptsache, er kann sein Spezialgebiet Versicherungsrecht dort in seiner Anwaltskanzlei in Frankfurt betreiben. Oft ist es aber keine bewusste Entscheidung für einen Standort, sondern der pure Zufall oder die Liebe zu einer schönen Frau, der einen Menschen dazu bewegt, seine Kanzlei in Frankfurt am Main zu eröffnen.
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